Projekt Schnapsreisen

Mit Schnapsreisen sollte ich unbedingt was machen. Der schöne Name liegt brach, die Möglichkeiten für lokalen Tourismus immens. Erstmals in der Schweiz beginnen. Der Bund bietet ein Innovationsprogramm für Tourismus, Innotour, dort sich bewerben, das haben wir gemacht. Hier die aktuelle Ausarbeitung:

Innotour: Schnapsreisen 

Förderung von lokalen Tourismus

Kurzbeschrieb

  • Förderung des lokalen Tourismus mit den Besuch von Schnapsbrennereien mit Kleingruppen und öV
  • Spezialisierung auf Nischen Reiseziele 
  • Ausarbeitung des Projektes, Markttest
  • wird allen Touristikern zur Verfügung gestellt

Antragsteller
T-Genossenschaft für Tourismus, Zürich

Partner
Schnapsbrennereien
Hochschulen
Tourismusvertretungen
Reiseanbieter (DMCs)
Gastronomie
Detaillisten
Landwirte

Projektbeschrieb
Der Tourismus ist ein wichtiges Standbein und hat meistens stark nachgefragte Reiseziele im Fokus. Schnapsreisen ist ein Angebot, welches lokal verankert ist, mit Destillerien und Landwirten arbeitet. Darunter können gute Botschafter für die Schweiz sein. Authentische Schweizer sind neben weitgehend wenig bekannten Regionen der Treiber um Tourismus neu zu denken und in Nischengebiete zu führen. Das Reiseprogramm  ist auf Kleingruppen ausgerichtet und soll den öffentlichen Verkehr nutzen. 

Geschichte
Der Hintergrund der Idee sind Schokopralines von Villars, wo verschiedene Schweizer Destillerien die Zutaten liefern. Beim Projektantrag geht es um den Start. Mit der Zeit werden weitere Partner eingebunden. So hat Neuenburg Tourismus sehr gute Ideen für den Absinth entwickelt.

Vorarbeiten
Ich habe den Domainnamen schnaps.reisen reserviert, mit ein wenig Leben erfüllt. Dort möchte ich anspruchsvolle Webseite gestalten lassen und Inhalten füllen. Dazu sind Gespräche nötig mit den Destillerien, es braucht Ortskenntnisse und viele Informationen. Bei den Erkundungsfahrten werde ich viele Fotos erstellen.  Andere Touristiker können die Programme verwenden. Sie erhalten sogar Kalkulationslisten für die eigenen Angebote.

Umsetzung
Es werden die Möglichkeiten recherchiert und mit den Tourismusverantwortlichen vor Ort Gespräche geführt. Dabei wird viel Material entstehen.Ein Markttest justiert das Angebot. Später ist die internationale Ausbreitung möglich.  Ziel ist es den nationalen Tourismus fördern und mehr Angebote in Regionen bringen. Schnapsbrennereien gibt es vielerorts. Dazu bestimmt auch tolle Geschichten.

Resultat
Aus dem Projekt entstehen konkrete mehrtägige Reiseangebote. Die Gäste sollen mindestens zwei Schnapsbrennereien besichtigen und Einblick in die Geschichte der Schnapsbrennereien erhalten. Wichtig ist langsam zu reisen, Kleinigkeiten zu erleben, Regionen zu besuchen, welche von Schweiz Tourismus wenig vermarktet werden. Nach zwei Jahren wird der Break Even erreicht.

Zusammenfassung

  •  Schnapsreisen ist eine neues Reisethema mit vielen Berührungspunkten (z.B. Obst)
  • viele Regionen können hier integriert werden
  • ein professioneller Webauftritt, wo sich jeder beteiligen kann
  • Planungslisten für andere Anbieter inkl. Adressen und Kalkulation
  • einfache Lösung
  • Nutzung bestehender Potentiale
  • offen und transparent.

Projektorganisation

Guido Artschwager, Unternehmer, Verwaltung von T, Zürich
Gesamtleitung

Bildungspartner Tourismushochschule in der Schweiz
methodische Begleitung

Stephan Zurfluh, Reisejournalist
sammelt die Inhalte, spricht mit Betrieben

Schnapsbrennereien
entwickeln Ideen, bieten Betriebsbesichtigungen, Events

Tourismusorganisationen
vernetzen, Unterstützung mit Material und Infos, Verlinkungen

Kurt Richter, Webdesigner
realisiert die Webseite, justiert nach Tests

Hersteller und Detaillisten
Planung von Marketingkampagnen


Planerfolgsrechnung
Koordinationsaufwand CHF 10000,-

Rechercheaufwand CHF 20000,-
Webseitengestaltung CHF 10000,-
Markttests CHF 10000,-

Einnahmen
bei T, nach Startphase, ca. 2 Jahre
4 Tage  8 Personen pro Person 500,-
Deckungsbeiträge bei T
10 Reisen CHF 10000,-

weitere Leistungsträger
50 Reisen, Ertrag CHF 40000,-

Wirtschaftlicher Nutzen
Der wirtschaftliche Nutzen ist sehr hoch. Das Angebot kann von allen Touristikern genutzt für deren Kunden werden. Die Webseite wird langjährig betrieben und immer weiter verbessert. Die Folgekosten dafür sind tief. Touristische Anbieter können ein Kalkulationsblatt mit allen Informationen zu den Schnapsreisen anfordern.

Zusammenstellung der Kosten

Koordination
Dazu gehören gemeinsame Workshops, Diskussion, Koordination, Ideenentwicklung. Ideal dafür die Form von Tagesseminaren. Ein Betrag von CHF 10000,- scheint realistisch.

Recherche
Diese bedingt mehrere Erkundungsreisen, Aufnahmen vor Ort, Gespräche, Einholungen, von Meinungen. Später müssen die Angaben validiert werden und die Reisen ausgearbeitet werden. Der Aufwand wird mit 40 Arbeitstagen à CHF 500,- budgetiert

Webseite
Eine professionelle Webseite kostet im Markt CHF 10’000,-. Um Benutzererfahrungen zu sammeln, lohnt es sich weitere CHF 10’000,- verteilt auf 6 Monate zu investieren

Gesamtkosten CHF 50’000,-
Es wird ein Zuschuss von CHF 25000,- (50%) beantragt. Den Rest tragen die beteiligten Firmen und Personen als nicht finanzielle Eigenleistungen. 

Nachhaltigkeit
Distellerien erkennen, was für die Kunden wichtig ist. Die Reisenden erfahren Zusammenhänge mit dem Obstbau, der Verwertung von Früchten und den Arbeitsaufwand. Sie kommen der Natur näher.

Überbetrieblichkeit
Beim Projekt werden verschieden Markteilnehmer einbezogen. Es werden mindestens 6 Schnapsbrennereien und 5 Obstbauern in der Schweiz besucht und porträtiert. Die regionale Tourismusorganisationen werden eingebunden. Ebenso werden Kontakte zur Schokoindustrie, Hotellerie und Gastronomie aufgenommen. 

Projektbeginn
offen

Projektende
nach 6 Monaten

Gewünschter Zahlungsmodus
jeweils CHF 5000,-
in Monatsraten
letzte Rate nach Abschlussbericht und Projektende

Fragebogen zum Projekt

Sie helfen uns sehr, wenn Sie den Fragebogen ausfüllen
Bitte ausfüllen, 6 kurze Fragen

An der Webseite arbeite ich weiter. So will ich Inhalte sammeln, Distillerien kontaktieren, beschreiben und Reiseideen entwickeln. Für den Erfolg braucht es viele MitMacher und Investitionen ins Marketing. Wie wir die Ideen vermarkten lesen Sie hier
Reisethemen vermarkten

Weitere Schritte

Es wird wiederum ein Fragebogen an die Destillerien verschickt, dort werden sie gebeten Inhalte zu liefern. Zudem fragen wir nach dem zuständigen Tourismusbüro. Die Inhalte werden auf unserer Webseite aufbereitet, selbstverständlich mit den gewünschten Links und dem Bild bzw. Videomaterial.

Hier ist der Fragebogen für Schnapsbrennereien, versandt am 3.5.2020

Gleichwohl wollen wir Landwirtschaftsbetriebe porträtieren, die das Obst liefern, vielleicht auch Gastronomen.

In einem zweiten Schritt werden die Tourismusorganisationen befragt und daraus entstehen Reisevorschläge. In diesem Schritt werden Hotels eingebunden. Hierzu arbeiten wir ein Kalkulationsblatt aus.

Dritter Schritt ist die Einbeziehung von DMCs und Reiseanbietern.

Um unsere Arbeit zu finanzieren, freuen wir uns über eine Art von Partnerschaft, am liebsten ein Abo.