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Jass mit Kaffee Schnaps

In der Schweiz ist Jassen, eine bestimmte Art des Kartenspiels ein Nationalsport. Sogar eine passende Fernsehsendung gibt es dazu. Es braucht mindestens einen Mitspieler, ist man zu viert, bereitet es allerdings mehr Spaß.

Die Kartensymbole in der Schweiz sind

Schilder
Schellen
Röseli
Eichel.

Die wichtigste Karte ist der Trumpf Buur (ein Unter). Auch in anderen Ländern wird gern Karten gespielt, in Deutschland, beispielsweise Skat, Schafkopf und Doppelkopf. Mir ist aber das gesellige Beisammensein am liebsten, wogegen die drei letzten Links zwar zur aufschlussreichen Verdeutlichung der Spiele führen, jedoch auf Online-Spiele hinweisen.

Bei jungen Leuten ist Jassen weniger gängig, die sitzen lieber vor dem Computer. Was das schöne am Kartenspielen ist, zum Ende der geselligen Runde hin wird gern auf ein Schnäpschen angestoßen. Im Gegensatz zu den Casinospielen Black Jack oder Poker geht es ja da nicht um Geld, und die Menschen sind entspannter.

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Schnaps läuft immer

«Die Schnapsindustrie hat keinen Grund zu klagen. Trotz der schwierigen Situation in der Corona-Zeit und den ausbleibenden Umsätzen in der Gastronomie hat der Detailhandel alles aufgefangen.»

In Zürich versicherte mir dies ein Gin-Händler, dem ich hierzu eine Frage gestellt hatte. Weiter: «Die Leute mögen meinen Gin. Wenn es diesen in keinem Restaurant gibt, gehen sie eben zum Detaillisten.»

Lächelnd fügte er hinzu; «Gastronomen sind mir zwar lieber, Preisverhandlungen sind weniger hart und weniger schwierig ist’s, den Gin ins Sortiment aufnehmen zu lassen. Nur der Clubbetreiber soll überzeugt werden. Die sind meistens offen für Versuche.»

«Läuft der Schnaps, wird gern nachbestellt. Indes sich die Verhandlungen mit dem Detailhandel in die Länge ziehen.»

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Ladenbesuch nur auf Anmeldung

Bei Fassbind in Oberarth ist dies der Fall. Nur im Rahmen einer Führung darf der Laden betreten werden. Das hat sicherlich organisatorische Gründe, geändert werden könnte es womöglich dennoch.

Ich hatte schliesslich vier Stunden Reisezeit aufgewandt. Um 8:00 Uhr hatte ich von Zug aus angerufen. Da hieß es, «kommen Sie ruhig vorbei.» Schliesslich angekommen, sollte ich plötzlich eine Terminvereinbarung vorweisen, nicht mal den Laden durfte ich mir ansehen. «Unkenntnis seitens meines telefonischen Kontaktes?»

Es finden sich zwar genügend Bilder und Informationen im Internet, persönliche Eindrücke können damit aber nie wettgemacht werden.

Das Zeitfenster nutzte ich, um einige Hotels zu erkunden und den Tierpark Goldau in mein Programm aufzunehmen.

Ein schaler Nachgeschmack blieb kurzzeitig schon, Fassbind verdiente ja auch ordentlich an Desinfektionsmitteln. Anderseits wird niemand gern permanent überrannt. Und ich konnt’s ja nicht ändern. «Wieso noch meine Energie daran verschwenden? » Und da ich die genauen Hintergründe für Fassbinds’ Entscheidung bezüglich Voranmeldungen nicht kennen konnte, ließ ich den besagten Nachgeschmack schliesslich einfach los.