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Schnaps, beliebt und verpönt

Als ich die Idee mit Schnapsreisen gefasst hatte, meinte viele, dies sei eine lustige Idee. Manche meinten, mit Sauftouren ist keinen Menschen geholfen. Ziel, eine Schnapsbrennerei zu besuchen und Spaziergänge zu unternehmen. Die Schnapsreisen will ich vor allen in der Schweiz ansiedeln und entsprechende Reiseprogramme ausarbeiten.

Mehrere Schnapsbrennereien konnte ich besuchen, praktisch alle bieten Führungen an. Die Auswahl ist gross und Landwirte können ebenfalls Schnaps brennen. Der Stierlihof hat z.B. eine mobile Destillerie.

Die Reiseziele sollten mit öffentlichen Verkehr erreicht werden. Dazu wollte ich die lokalen Tourismusorganisationen einbinden. Sogar eine Förderung als innovative Reiseidee erhoffte ich mir. 

Meine Recherche machte mir Spass und es ist vor allem Obst, was destilliert wird und dazu passt meine Webseite zu Obst

Obstreisen

Ein guter Freund von mir liebt Likör. Viele Schnapsbrennereien bieten Likör an und was ein Kräuterschnaps oder Kräuterlikör ist, darüber gehen die Meinungen auseinander. Likörreisen richte ich international aus. 

Schlussendlich gibt es Kaffee- und Schokolikör, viel Ideen zur Verlinkung anderer Themenseiten.

Irgendwann, als ich auf einen Slivovitzanbieter aufmerksam geworden bin, hat mich die Domainsucht gepackt. Zudem hat es meinen Likör aus meiner Heimat, den Sechsämtertropfen in der Schweiz nicht gegeben. So startete ich für die Schweiz ein paar Webseiten zum Thema Schnaps, die Namenssuche gestaltete sich schwierig. 

Kräuterlikör
Mandellikör
Obstschnaps
Slivovitz

Der Slivovitz liegt mir am Herzen. In vielen Ländern, zu denen ich Webseiten habe, wird der Slivovitz geliebt. Alles Länder, wo Pflaumen wachsen. Das heisst, ich will die Länderseiten dort verknüpfen und über die Orte berichten. 

Bosnien
Bulgarien
Kroatien
Nordmazedonien
Serbien
Slowakei
Tschechien

Für den Stand hat sich ein Sponsor gemeldet, Etter, bekannt für feinen Kirschlikör.

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Beim Kräutermichel auf der Hörmoos Alp

Auf einer Pressereise von Allgäu Tourismus besuche ich die Alp von Hörmoos. Von Oberstaufen geht es mit der Imbergbahn hoch, später folgt eine halbstündige Wanderung zur Alp vom Kräutermichel. Immer in Blick, die herrliche Nagelfuhkette. 

Blick auf Nagelfluhkette
Nagelfluhkette

Willkommen in der Kräuterdestillerie, uns erwartet erst einmal ein wunderschöner Kräutergarten. 200 verschiedene Kräuter sind hier beschrieben. Kräuter wirken als Arznei, beim Schnaps darf das nicht erwähnt werden, beim Kräutergarten schon.

Am liebsten hat der Kräutermichel den Enzian. Aus der Wurzel, die ausgiebig gewaschen wird, entsteht mit Zugabe von Äpfeln feiner Schnaps. 500 kg Enzianwurzeln werden pro Jahr ausgegraben. Scherzhaft ergänzt der Kräutermichel «bei kalten Händen wirkt Enzianwaschen lange nach».

Enzianwurzel mit Blick auf Kräuteralp
Enzianwurzel

In seiner Destillerie probieren wir Schnäpse und Liköre. Der Kräutermichel bietet Kräuterwanderungen mit anschliessender Verkostung an. 

Alle Destillate sind biologisch hergestellt, die Kräuter wachsen auf der Alp. Im Sommer wird da Vieh gehütet, im Winter die Schnäpse gebraut. Mit vielen Auszeichnungen wird die Arbeit honoriert.

Ich habe den Kräutermichel in die Schweiz zum Fondue Essen von der in der Fonduehütte der Destillerie Humbel während der Weihnachtszeit in Baden eingeladen. Die Aargauer Destillerie legt ebenfalls Wert auf biologische Elixiere. 

Der Kräutermichel liebt den Absinth. Ein Zöllner hat ihm in das Val de Travers eingeladen.

Neben der Kräuteralp eine Alpwirtschaft mit feinen Essen. Es gibt sogar eine Buslinie zur Hörmoos Alp. Ein wunderbarer Ausflug für den Allgäu. 

Michael Schneider
Kräuteralp Hörmoos
D-87534 Oberstaufen

+49 8386 98 05 51
kraeuteralp@t-online.de
kraeuteralp.de

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Zu Gast bei passionierten Schnapsbrennern?

Im August 2022 habe ich das Dorffest Leuggern besucht. Mein Projekt “slivovitz.ch” wollte ich da übertragen und mich hierzu zu einem Treffen verabreden. In Hülle und Fülle verfüge ich über Länderseiten zum ehemaligen Jugoslawien. Dort ist auch der Slivovitz zuhause. Ich beabsichtige Reisen dorthin zu organisieren. 

Schnapsreisen möchte ich vor allen in der Schweiz anbieten. Unsere Reisenden sollen dabei mit Inländischen in Kontakt treten. Am Markt habe ich eine ortsansässige Familie getroffen. Sie produzieren jährlich 1000 Flaschen Schnaps und verkaufen sie in der Region. Es herrschte am Markttag ein wenig Idee, und so konnte ich nur wenig zu Schnapsreisen erzählen.

Die Webseite des Festes beschreibt dessen Konzept, doch fehlen dessen typischen Gastgeber. Er kann immer noch entscheiden, was er bei einem Anruf machen würden. Ich beabsichtige ja Einzelreisende und Kleingruppe anzusprechen. Diese dürften dann Schnaps kosten und ein wenig wandern. Meine Anfrage blieb unbeantwortet, damit muss ich leben.

Leuggern samt seiner Kirchenanlage thront wunderschön. Es gibt ein feines Restaurant, die Sonne, worin ich schon einmal aß. Und vor langer Zeit hatte ich einen Brunch im Schloss Böttstein genießen können, welches «die Schlossherren» hoffentlich bald wieder eröffnen.

Der Spaziergang an der Aare zum Bahnhof Döttingen lässt sich wunderbar auskosten. Auch das lohnenswerte Weindorf Tegerfelden mit seinem schönen Weinbaumuseum findet sich in der Nähe

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Wo bleiben die Reiseideen?

Ein paar gute Distillerien haben wir in der Schweiz besucht. Jetzt braucht es mehr Reiseideen. Zum Beispiel über das Val-de-Travers, wo der Absinth lange Zeit illegal gebrannt wurde. Zur Innerschweiz braucht es mehr Ideen. Das Seenland verbirgt einige Distillerien, so haben wir zum Beispiel in Aarberg Matter Spirits besucht.

Vielleicht genügt es die Regionen anzuschreiben und Reiseideen anzufordern. Anfangs hat das nicht geklappt, doch die Webseite und die Zugriffe wachsen. Denn wir veröffentlichen ständig neue Inhalte.

Ansonsten blüht uns eine Schnapsseite und keine Webseite mit Ideen zum Nahtourismus. Zumindest bleiben wir der Schweiz treu.

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Werbeverbot für Alkohol

Wie kann ich das Portal finanzieren? Für Alkohol gibt es ein Werbeverbot. Ich finde das richtig, oft überbordet die Werbung. Im Internet und TV nervt die ständige Werbung und zwingt uns werbefreie “Premium” Lösungen auf.

Was können die Produzenten tun?

  • Barkeeper schulen
  • Firmenautos beschriften
  • Auffällige Etiketten
  • Aktionen gegen Alkoholismus
  • Distillerie als Reiseziel
  • Grossmengenzuschlag

Bei der Diwisa habe ich im Beitrag die Fahrzeugbeschriftung erwähnt

Der Absinth wurde in der Schweiz verboten. Ihn hat es halt erwischt und er wurde heimlich weiter gebrannt. Heute ist er wieder erlaubt und die Destillerien bieten sich als Reiseziel an. Absinth vermittelt Genuss und Lebensfreude.

Was ich mir wünsche, ist dass die Destillerien besucht werden, denn dahinter stecken Unternehmer mit Herzblut. Sie bieten Gastfreundschaft und verkosten ein wenig ihre Spezialitäten. Besäufnisse sind kontraproduktiv für alle Beteiligten. Wünschenswert ist dagegen, wenn die Reisenden lernen, was hinter einem Produkt steckt. 

Das Geld von der Alkoholsteuer fliesst vor allen in die Sozialwerke. Dort muss verhindert werden, dass Menschen süchtig zur Flasche greifen. Sucht entsteht oft durch Hoffnungslosigkeit. Die ehemalige Sowjetunion ist dafür ein Musterbeispiel.

Es ist von daher sicher gut, dass Alkohol teuer ist. Doch ein Schnaps oder ein Bier bedeutet Lebensqualität. Für einen vernünftigen Umgang mit Alkohol tragen alle Verantwortung und das Werbeverbot ist in diesem Sinn angebracht. Für die Schnapsindustrie heisst es vorsichtig Werbung einzusetzen. 

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Gin, für die, die in sein wollen

Die Septemberausgabe 2018 der Zeitschrift Via hat Gin Geschichten aus der Schweiz veröffentlicht. Gin wird aus Wacholderbeeren gewonnen und es werden drei kleine Gin Brennereien, die wir hier gerne veröffentlichen. Sehr viele Städte haben Ihren eigenen Gin, hier sind aus dem Heft die Produzenten:

Tschin – der Frische
Gin Tschin, der frische Gin aus dem Fricktal mit einen sehr einprägsamen Namen. Es werden nur frische Wacholderbeeren aus der Region verwendet. Jede einzelnr Etikette wird liebevoll von Hand bemalt.

Das Unternehmen hat einen Verkaufslagen im Viadukt Zürich und besucht die Märkte in Aarau und Zürich.

Käser’s Schloss
Schloss 17
CH-5077 Elfingen

+49 62 876 17 83
info@kaesers-schloss.ch
www.kaesers-schloss.ch

Turicum – der Hippe
Weiter wird der Turicum aus Zürich vorgestellt. Ich hatte tatsächlich auf einer Messe eine Flasche geschenkt und leider haben meine Mitbewohner ohne mich den feinen Gin, der in vielen Zürcher Geschäften verkauft wird, genossen.

Turicum, das sind junge Leute aus Zürich, die zwölf Botanical in den Gin mischen, unter anderen die Lindenblüten vom Lindenhof. Immerhin produzieren die 3 Jungs pro Jahr 30’000 Flaschen.

Better Taste GmbH
Liebensteinstrasse 1
CH-8047 Zürich

osci@turicum-gin.ch
www.turicum-gin.ch

Orator – der Edle
Nach 25 Jahren in der Versicherungsbranche entschied sich Christian Orator eine kleine Schnapsbrennerei in Pfungen zu starten. Er mit seinen Gin Sorten schon einige Preise eingeheimst, seine 2500 Flaschen Jahresproduktion sind begehrt.

Unterstützt wird er von seiner Frau, das sensorische Gewissen der Brennerei.

Orator AG
Destillerie (ehemalige Fabrik Eskimo)
CH-8422 Pfungen

+41 52 301 05 68
info@orator.ch
www.orator.ch

In der Schweiz gibt es einige weitere empfehlenswerte Gin Brennereien.
Deux Frers Gin – mit seiner speziellen blauen Farbe, die nach violett oder rosa wechselt
Edelwhite Gin aus dem Entlebuch, gewonnen aus 27 Pflanzen
Matte Gin, handgebrannt im Matte Quartier Bern
Basilisk Dry Gin, ein würziger und blumiger Schnaps, dank Hibiskusblüte

Wir wollen die Gin Szene in der Schweiz aktiv verfolgen und freuen uns auf Ideen.

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Kleine Schnapsübersicht

In der Schweiz sind sehr Schnäpse sehr beliebt. Früher haben sich die Menschen gerne einen Kaffee Schnaps einschenken lassen. Diese schöne Tradition wird immer seltener. Wir gruppieren hier ein wenig die Schnäpse:

Wichtig in der Schweiz sind vor allem die Obstschnäpse Zwetschgen, Pflaumen, Äpfel, Birnen, Quitten, Mirabellen, Holunder, Aprikosen, Beeren. Je nach Qualität wird besonders feines Obst vom Baum benutzt oder Fallobst verwendet.

Der Cognac oder auf deutsch Weinbrand wird aus Weintrauben gewonnen und lange eingelagert. Je nach Reife entwickeln sich unterschiedliche Geschmacksrichtungen. Beliebt ist neben den Weinbrand auch Grappa oder Gewürztraminer.

Getreideschnäpse sind Rum aus Zuckerrohr oder Wodka aus Kartoffeln. Besonders bei Wodka gibt es auch eine industrielle Erzeugung, die sich weitgehend vom Naturprodukt verabschiedet hat. Sehr beliebt ist der Whisky aus Gerste. Aus der Agave wird der Tequilla gewonnen.

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Duftquelle Desinfektionsmittel

Mit Corona ist die Nachfrage nach Desinfektionsmittel stark gestiegen. Grundlage ist Alkohol und die Schnapsbrennereien sowie einige Chemiebetriebe konnten die Desinfektionsmittel rasch produzieren.

Hier gilt es den Düften auf der Spur zu sein. Oft haben die Desinfektionsmittel eine spezielle Duftnote. Ich habe schon Apfel, Kirsch und Pflaumen erkannt. Desinfizieren macht mehr Spass, wenn gewagt wird, daran zu riechen.

Bisher wurden Desinfektionsmittel fast ausschliesslich im Klinikbereich eingesetzt. Vielleicht schaffen die Hersteller mit ihrer besonderen Duftnote eine länger anhaltende Nachfrage.

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Jass mit Kaffee Schnaps

In der Schweiz ist Jassen, d.h. Kartenspielen ein Nationalsport. Sogar eine passende Fernsehsendung gibt es dazu. Es braucht mindestens einen Mitspieler, ist man zu vier, macht es mehr Spass.

Die Symbole in der Schweiz sind
Schilder
Schellen
Röseli
Eichel

Die wichtigste Karte ist der Trumpf Buur (ein Unter). Auch in anderen Ländern wird gerne Karten gespielt, in Deutschland, z.B. Skat, Schafkopf und Doppelkopf.

Bei jungen Leute ist das weniger beliebt, die sitzen lieber vor dem Computer. Was das schöne am Kartenspielen ist,. zum Ende wird gerne ein Schnaps getrunken. Im Gegensatz zu den Casinospielen Black Jack oder Poker geht es ja da nicht um Geld und die Menschen sind entspannter.

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Schnaps läuft immer

Die Schnapsindustrie hat keinen Grund zu klagen. Trotz der schwierigen Situation in der Corona Zeit und den ausbleibenden Umsätzen in der Gastronomie hat der Detailhandel alles aufgefangen.

Dies versicherte mir ein Gin Händler, den ich kurz in Zürich gefragt hatte. Die Leute mögen meinen Gin, wenn es diesen im Restaurant nicht gibt, gehen sie eben zum Detaillisten.

Lächelnd fügte er hinzu, die Gastronomen sind ihn lieber, Preisverhandlungen weniger hart und weniger schwer ins Sortiment aufgenommen zu werden. Es muss nur der Clubbetreiber überzeugt werden. Meistens sind die offen für Versuche.

Wenn der Schnaps läuft, wird gerne nach bestellt. Beim Detailhandel ziehen sich die Verhandlungen in die Länge.